Wir Identitäre bekennen uns zum Erhalt der ethnokulturellen Identität Europas. Dabei haben wir natürlich auch Gegenspieler. Es ist das Establishment – bestehend aus Multikulturalisten und Globalisten.

Betonen möchte ich, dass es sich dabei um unsere Gegner handelt, nicht unsere Feinde. Es ist ein feiner, aber wichtiger Unterschied: Denn Feinde will man vernichten, mit Gegnern ringt man um den Sieg und zieht sie im Idealfall sogar auf seine Seite.

Multikulturalisten

Der Multikulturalismus ist ein Gesellschaftsmodell, das Staaten zu einem kulturell neutralen Rahmen machen will. Auf diesem neutralen Rahmen sollen sich Menschen unterschiedlicher Kultur, Abstammung, Herkunft, Sprache und Tradition ansiedeln und so eine möglichst große ethnokulturelle Diversität der Gesellschaft herbeiführen.

Diese Idee hat die Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte bestimmt. Den heimischen Menschen wurde das Recht auf einen Staat aberkannt, der ihrer ethnokulturellen Identität entspricht. Massenzuwanderung und die Verteufelung eigener Wurzeln standen auf der politischen Tagesordnung. Die Idee ist dann auch grandios gescheitert – die Scherben erleben wir heute in ganz Europa.

Als Gegenmodell vertreten wir Identitäre die Idee der Leitkultur. Sie besagt, dass der Staat auf die Identität der heimischen Völker zugeschnitten sein muss, er sie zu schützen und jeder Fremde sie zu respektieren hat. Das fordern seit dem offensichtlichen Scheitern des Multikulturalismus auch die Etablierten – aber sie verstecken damit nur, dass ihre Politik des faktischen Multikulturalismus heimlich weitergeht.

Globalisten

Statt auf die historisch gewachsene Identität der Völker setzen die Multikulturalisten auf eine neue, künstliche Identität. Diese soll aus dem Zusammenleben der wurzellosen Individuen entstehen und ohne einen ethnischen Bezug auskommen. Es ist der Wahn der globalen Einheitskultur, der keinen Platz für gewachsene Völker mit ihrer je spezifischen Eigenart hat.

Aber Völker sind nicht nur ein Hindernis auf dem Weg zur Weltkultur, sondern auch zum Weltmarkt und zum Weltstaat. Längst hat sich eine transnationale Wirtschafts- und Politstruktur ausgebreitet, die Geld, Waren und Menschen für den größtmöglichen Profit über den Erdball schiebt. Dafür sollen die Grenzen und die Souveränität der Nationalstaaten fallen.

Hier zeigt sich: was national die Multikulturalisten wollen, findet sein geopolitisches Äquivalent bei den Globalisten.

Das Establishment

Multikulturalismus und Globalismus sind nur zwei Seiten derselben Medaille – dem Establishment. Es sind die Eliten in Politik und Medien, die sich längst vom Gedanken an die Demokratie verabschiedet haben und nicht mehr als Repräsentanten, sondern als Erzieher auftreten.

Dabei läuft die Grenze nicht zwischen den herkömmlichen Polen Gleichheit (links) und Freiheit (rechts), sondern entlang der Frage nach der Identität. Die Menschen, die sich dem multikulturellen und globalistischen Establishment entgegenstellen, nennen wir Patrioten. Sie wollen und werden ihre Wurzeln nicht aufgeben.

An der Spitze des patriotischen Protests steht die Identitäre Bewegung, weil wir uns nicht nur unseren Gegnern, sondern auch unserem Feind stellen.