Aufgrund der gegenwärtigen  Entwicklung und der wachsenden Anzahl von identitären Gruppen habe ich im Frühjahr 2018 diejenigen Grundsätze zusammengeschrieben, die ich als „identitäres Minimum“ ansehe.

Sie haben meine politische Arbeit der letzten Jahre geprägt, weshalb ich sie an dieser Stelle veröffentlichen möchte.

DAS RECHT AUF IDENTITÄT

1. Wir Identitäre fordern den Erhalt der Identität Europas, seiner angestammten Völker und Regionen. In der kulturellen Vielfalt der Welt sehen wir einen Wert, den es zu bewahren gilt. Europa ist Teil dieser Vielfalt!

2. Das Bekenntnis zum Eigenen fordert auch den Respekt gegenüber dem Fremden. Wir gestehen jedem Volk das Recht zu, sich für den Erhalt der eigenen Identität einzusetzen. Den rassistischen Gedanken, andere Völker und Kulturen seien weniger wert, lehnen wir ab.

3. Wir glauben an Europa. Die nationale Ebene steht gleichwertig neben der regionalen und der europäischen Ebene unserer ethnokulturellen Identität. Nur gemeinsam ergeben sie ein vollständiges Bild.

4. Wir wollen eine Politik, welche die Identität der angestammten Völker mit einer starken Leitkultur schützt. Die europäische Vielfalt ist zu achten, zu sichern und zu fördern – dieses Prinzip muss zum gesellschaftlichen Grundkonsens werden.

5. Wir sind keine Biologisten oder Kulturalisten und sehen in beiden Positionen ein verkürztes Verständnis von Identität. Migration kann positiv sein, doch Massenmigration führt immer zur Vernichtung von Kulturen, Völkern und Regionen. Heute braucht es eine Politik der Remigration.

DER DEMOKRATISCHE WEG

6. Unsere Feinde sind diejenigen Ideologien, die unsere Identität bedrohen – keine Gruppe von Menschen. Unsere Gegner heißen Multikulturalismus, Masseneinwanderung, Islamisierung und Bevölkerungsaustausch.

7. Wir lehnen den Totalitarismus ab und fördern die freie und offene Debatte. Unser Aktivismus ist provokant, aber immer gewaltlos und beachtet die Gesetzeslage. Gegen gewalttätige Angriffe sind wir jederzeit bereit und in der Lage, uns zu wehren.

8. Wir sind eine metapolitische Bewegung und leisten einen Beitrag zur demokratischen Willensbildung. Unser Aktivismus zielt darauf ab, drängende Probleme in das Denken der Menschen zu bringen, dadurch die politische Debatte zu beeinflussen und Lösungen einzufordern.

9. Unser politisches Thema ist der Große Austausch, seine Ursachen, Konsequenzen und Symptome. Der Große Austausch ist ein Prozess, an dessen Ende die Europäer eine Minderheit im eigenen Land darstellen.

10. Unser Denken beruht auf einer konservativen Tradition, die älter ist als die Ideologien der Moderne. Wir sind keine Nationalsozialisten oder Faschisten und wir lehnen ein Auftreten ab, das uns mit ihnen in Verbindung bringt. Wir sind neutral in Fragen der Religiosität, anerkennen aber den Anteil des Christentums für die europäische Identität.