Ich habe 2012 die Identitäre Bewegung in Österreich mitbegründet und sie jahrelang geleitet. In diesem Schwerpunkt erläutere ich mein Verständnis der identitären Weltanschauung und gehe auch das Thema Metapolitik ein.

Das identitäre Minimum

Die Identitäre Bewegung besteht aus einer Vielzahl autonomer Akteure, die nicht durch gemeinsame Organisation, sondern gemeinsame Ideen geeint sind. Unter dem „identitären Minimum“ verstehe ich jene Positionen, welche Jeder vertreten muss, um vom mir als identitär betrachtet zu werden.

Das identitäre Minimum

Metapolitik

Jede Einsicht in Metapolitik setzt die Unterscheidung zwischen Staat und Zivilgesellschaft voraus. Während Parteien im Wettbewerb um die Macht im Staat stehen, streiten Bewegungen der Zivilgesellschaft um die kulturelle Hegemonie von Ideen. Daraus ergibt sich ein kompliziertes Verhältnis zwischen Bewegungen und Parteien und die grundlegende Frage: Kann eine Bewegung zugleich Partei sein?

Parteipolitik und Metapolitik